DMT zu Hause selbst extrahieren
Alles, was Sie wissen müssen, um DMT sicher aus der Wurzelrinde von Mimosa hostilis zu Hause zu extrahieren.
DMT kommt natürlicherweise in bestimmten Pflanzen vor. Sie können es mit einfacher Chemie selbst extrahieren. Diese Seite behandelt die Extraktion aus der Wurzelrinde des Mimosa Hostilis-Baumes (auch als MHRB oder Mimosa tenuiflora bezeichnet). Die Rinde ist online erhältlich und wird häufig als natürlicher Farbstoff verkauft. Der rechtliche Status variiert, prüfen Sie Ihre lokalen Gesetze vor dem Kauf.
Was Sie erwartet: Der Prozess dauert von Anfang bis Ende etwa einen Tag. Die meiste Zeit nimmt das Warten (Abkühlen, Einfrieren) ein, mit etwa 2–3 Stunden aktiver Arbeit über den Tag verteilt. Es handelt sich um einfache „Küchenchemie": Sie benötigen weder ein Labor noch ein Chemiestudium oder besondere Vorkenntnisse.
Falls Sie noch nie mit Chemikalien wie Natriumhydroxid und Lösungsmitteln gearbeitet haben, ist es völlig normal, nervös zu sein. Das ist sogar gut, denn es bedeutet, dass Sie vorsichtig sein werden. Diese Chemikalien werden routinemäßig im Haushalt zur Seifenherstellung oder Reinigung verwendet. Solange Sie die folgenden Sicherheitsvorkehrungen befolgen, ist das Risiko sehr gering.
Das Ergebnis: Je nach Qualität der Rinde und Effizienz der Extraktion gewinnen Sie aus 125 Gramm Rinde etwa 0,5–1,5 Gramm DMT-Pulver. Bei der ersten Anwendung liegt der Ertrag oft am unteren Ende der Spanne. Bei einer Mischung von 1 g DMT auf 3 ml Vape-Liquid reicht dies aus, um etwa 1–5 Standard-Kartuschen (1 ml) zu befüllen. Sobald Sie das Pulver haben, fahren Sie mit der Seite Vorbereitung Ihres DMT-Vape-Pens fort.
Vor Beginn: Sicherheit
Dieser Prozess beinhaltet zwei Chemikalien, die Vorsicht erfordern: Ätznatron (Natriumhydroxid), das stark ätzend ist (Verbrennungen verursachen kann), und ein organisches Lösungsmittel (wie Heptan oder Wundbenzin), das leicht entzündlich ist. Beides ist bei sachgemäßer Handhabung nicht gefährlich, aber das Ignorieren der Vorsichtsmaßnahmen kann zu Verätzungen oder Bränden führen.
- Ätznatron verätzt Haut und Augen bei Kontakt. Es schmerzt möglicherweise nicht sofort, kann aber mit der Zeit tief in das Gewebe eindringen.
- Bei Hautkontakt: Sofort mit lauwarmem, fließendem Wasser abspülen. Kontaminierte Kleidung entfernen und ihre Haut mindestens 15 Minuten lang weiter waschen.
- Bei Augenkontakt: Sofort mit lauwarmem, fließendem Wasser spülen. Kontaktlinsen entfernen. Augenlider offen halten und das Auge rollen, damit das Wasser alle Bereiche erreicht. Notruf rufen. (Siehe auch AOK: Erste Hilfe bei Verätzungen der Haut oder Augen)
- Ätznatron reagiert stark mit Wasser. Wenn es zu Wasser hinzugefügt wird, wird die Mischung sehr heiß und setzt Dämpfe frei.
- Geben Sie immer das Ätznatron zum Wasser, niemals umgekehrt. So stellen Sie sicher, dass die Reaktion schrittweise erfolgt.
- Verwenden Sie ein hitzebeständiges Glasgefäß (um Platzen zu vermeiden), idealerweise mit einer schmalen Öffnung (um Spritzer zu vermeiden). Ein hitzebeständiger Erlenmeyerkolben wird empfohlen.
- Die Lösung setzt kurzzeitig toxische Dämpfe frei. Arbeiten Sie in einem gut belüfteten Raum.
- Tragen Sie Handschuhe und Augenschutz. Gummihandschuhe (wie solche zum Geschirrspülen) sind geeignet. Als Augenschutz werden geschlossene Chemikalienschutzbrillen (die eng am Gesicht anliegen) dringend empfohlen. Ätznatron kann an den Rändern normaler Schutzbrillen vorbeispritzen und bleibende Augenschäden verursachen.
- Das organische Lösungsmittel ist brennbar. In Ihrem Arbeitsbereich dürfen keine offenen Flammen oder Funken auftreten, solange das Lösungsmittel offen steht oder trocknet.
Bevor Sie beginnen: Stellen Sie sicher, dass Sie Handschuhe, eine Schutzbrille und ein hitzebeständiges Glasgefäß haben und in einem gut belüfteten Raum arbeiten.
Einkaufsliste
Sie benötigen etwa zehn Artikel. Die meisten sind Standard-Haushalts- oder Laborbedarfe, die online oder im Baumarkt erhältlich sind.
| Artikel | Worauf zu achten ist | Hinweise |
|---|---|---|
| Mimosa Hostilis Wurzelrinde (MHRB) | 125 Gramm oder mehr. Erhältlich als feines Pulver (direkt verwendbar) oder geschnitten (muss selbst gemahlen werden, z.B. mit einer Kaffeemühle). | Online erhältlich, oft als Textilfarbstoff. Rechtlicher Hinweis: In einigen Ländern legal, der Import kann jedoch beschränkt sein. |
| Natriumhydroxid (NaOH) | Reinheit 99%+, 1 kg Beutel | Auch „Ätznatron" oder „kaustisches Soda" genannt. Oft als Abflussreiniger verkauft. Sicherstellen, dass es reines NaOH ohne Zusätze ist. Sie benötigen ca. 110 g. |
| Lösungsmittel | Heptan oder leichtes Siedegrenzbenzin (Wundbenzin), 1 Liter | Heptan ist ideal. Wundbenzin (Leichtbenzin) ist günstiger und weit verbreitet. Achten Sie darauf, „leichtes" Siedegrenzbenzin zu kaufen (Siedepunkt unter 100°C); schweres Benzin verdampft zu langsam. Siehe auch Wahl des Lösungsmittels. |
| Salz | 30 Gramm. Jodfreies Speisesalz, idealerweise ohne Zusätze. Steinsalz, Pökelsalz oder Siedesalz eignen sich gut. | — |
| Hitzebeständiges Glasgefäß | Erlenmeyerkolben (1L) oder Borosilikatglas-Flasche | Ein Erlenmeyerkolben ist ein kegelförmiger Kolben mit schmalem Hals. Die schmale Öffnung verhindert, dass Lauge verspritzt. Er muss aus hitzebeständigem (Borosilikat-)Glas bestehen. Borosilikatglas wird beispielsweise für Pyrex-Glas und Laborgeräte verwendet und es reißt bei Hitzeeinwirkung nicht. Vermeiden Sie normale Glasflaschen (wie Weinflaschen), die durch die beim Auflösen der Lauge entstehende Hitze zerbrechen können. Suchen Sie nach „Erlenmeyerkolben" oder „Borosilikatkolben". |
| Zweites Glasgefäß (verschließbar) | Erlenmeyerkolben (1L) mit Stopfen oder großes Einmachglas | Hier findet die Extraktion statt. Der Deckel darf nicht aus Metall sein (Reaktionsgefahr mit Lauge). Ein großes Mason-Jar mit Glasdeckel ist gut geeignet. |
| Glaspipette | 20 ml | Zum Überführen der Lösungsmittelschicht. |
| Flache Glasschale | Pyrex-Auflaufform oder ähnliches | Zum Ausgefrieren. Muss in Ihren Gefrierschrank passen. Wählen Sie eine möglichst große Schüssel, am besten mit Deckel. |
| Glastrichter | Passend für die Gefäße | Zum sicheren Einfüllen der Lauge. |
| Glasrührstab | — | Vermeiden Sie Plastik oder Metall, da diese mit Chemikalien reagieren können. |
| Küchenwaage | Gramm-Anzeige (1g Präzision reicht hier) | Zum Abwiegen von Rinde, NaOH und Salz. Jede digitale Küchenwaage ist dafür geeignet, aber beachten Sie, dass Sie eine Präzisionswaage (mit einer Genauigkeit von 0,01 Gramm) benötigen, um DMT in Ihren Vape-Pen zu geben. |
| Messbecher | Milliliter-Skala | Zum Abmessen von Wasser und Lösungsmitteln. Ein gewöhnlicher Küchenmessbecher reicht aus (240 ml). |
Wahl des Lösungsmittels
Sie können Heptan, Wundbenzin (Leichtbenzin) oder andere unpolare Lösungsmittel verwenden. Ihr Lösungsmittel sollte drei Kriterien erfüllen:
- Unpolar: Es löst DMT, mischt sich aber nicht mit Wasser.
- Verdampft bei Raumtemperatur: Siedepunkt unter 100°C.
- Nicht toxisch: Vermeiden Sie Hexan (Nervengift). Prüfen Sie immer die Toxizität des gekauften Mittels.
Verfügbarkeit: Suchen Sie online nach „Heptan 99 %", fragen Sie in der Apotheke nach Wundbenzin oder halten Sie im Baumarkt in der Abteilung für Farbverdünner Ausschau nach Waschbenzin oder Reinigungsbenzin. Organische Lösungsmittel, die zur Reinigung verkauft werden, sind oft eine gute Wahl.
Außerdem benötigen Sie (aus dem Haushalt)
- Einen Gefrierschrank mit Platz für die Glasschale (ein normaler Küchengefrierschrank mit etwa -18 °C / 0 °F ist perfekt)
- Kaltes Wasser (Leitungswasser reicht aus)
- Eine Flasche Essig (zum Neutralisieren der Grundmischung während der Reinigung. Siehe Abschnitt Entsorgung)
- Gummihandschuhe und eine geschlossene Chemikalienschutzbrille
- Eine Rasierklinge (zum Abkratzen von DMT-Kristallen)
- pH-Teststreifen (zum Überprüfen der Neutralisierung während der Reinigung. Erhältlich in Apotheken oder Zoohandlungen für ca. 5 €)
Überblick: Was passiert hier eigentlich?
Hier der Prozess in zugänglicher Sprache. Das Verständnis der Logik macht den Prozess sicherer.
Die vier Phasen der Extraktion: DMT in Freebase umwandeln, in Lösungsmittel ziehen, ausfrieren und trocknen.
- DMT in Freebase (reine Basenform) umwandeln: In der Rinde liegt DMT in einer Form vor, die sich in Wasser, aber nicht in Lösungsmitteln löst. Die Lauge (eine starke Base) wandelt es in seine „Freebase"-Form um: Das ist genau die Form, die sich gut in unserem Lösungsmittel und in der E-Liquid-Flüssigkeit löst. Die Lauge hilft außerdem dabei, die Rinde aufzuspalten, wodurch mehr DMT in die Lösung freigesetzt wird. Sie müssen die Chemie nicht verstehen; es reicht zu wissen, dass dieser Schritt das DMT in die richtige Form zum Verdampfen umwandelt.
- DMT ins Lösungsmittel ziehen: Man gibt ein unpolares Lösungsmittel (Heptan oder leichtes Wundbenzin) auf die Laugenmischung und dreht das Gefäß vorsichtig ein paar Mal auf den Kopf und wieder zurück. „Unpolar" bedeutet lediglich, dass sich das Lösungsmittel nicht mit Wasser vermischt (genau wie Öl). DMT löst sich jedoch in dem Lösungsmittel. Daher wandert das DMT aus der wässrigen Mischung in die obenauf schwimmende Lösungsmittelschicht.
- Transfer und Einfrieren: Mit einer Pipette geben Sie das mit DMT versetzte Lösungsmittel in eine Glasschale. Achten Sie dabei darauf, dass keine Lauge mitübertragen wird. Wenn Sie das Lösungsmittel in den Gefrierschrank stellen, bleibt das DMT nicht länger gelöst. Es kristallisiert als weißer oder gelblicher Feststoff am Boden der Schale aus.
- Trocknen: Sie gießen das Lösungsmittel ab. Zurück bleibt reines DMT-Pulver.
Schritt-für-Schritt-Protokoll
Schritt 1: Rinde vorbereiten
Falls Ihr MHRB noch kein feines Pulver ist, zerkleinern oder zermahlen Sie es so fein wie möglich. Ideal sind Stücke, die etwa so groß wie Kaffeesatz oder noch kleiner sind. Eine Kaffeemühle, ein Mixer oder eine Kräutermühle eignen sich gut dafür. Machen Sie sich keine Sorgen, dass es vollkommen gleichmäßig fein sein muss. Einige Fasern und kleine Stückchen sind völlig normal. Diese werden sich weiter auflösen, sobald sie in der Laugenlösung sind.
Schritt 2: Die salzhaltige Lauge ansetzen
Benötigte Zeit: Etwa 15 Minuten aktive Arbeit, anschließend mehrere Stunden Abkühlzeit.
In diesem Schritt wird die Laugenlösung hergestellt, die das DMT in die freie Base umwandelt: die Form, die sich in unserem Lösungsmittel löst.
Gib das Natriumhydroxid (NaOH) in kleinen Portionen ins Wasser. Gib niemals Wasser zum NaOH: Das kann zu einer heftigen, spritzenden Reaktion führen.

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Sicherheit geht vor. Handschuhe und Schutzbrille anziehen. Raum lüften.
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Abwiegen: 110 g NaOH in ein Glasgefäß (z.B. ein Wasserglas) geben.
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Wasser: 750–800 ml kaltes Wasser in das hitzebeständige Gefäß füllen.
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NaOH hinzufügen: Geben Sie das NaOH esslöffelweise zum Wasser dazu. Rühren Sie vorsichtig und warten Sie, bis das Wasser wieder klar ist, bevor Sie den nächsten Löffel hinzufügen (typischerweise 30 Sekunden bis eine Minute).
Das Auflösen von NaOH in Wasser setzt viel Wärme frei. Wenn Sie alles auf einmal hineingeben, kann die Lösung gefährlich heiß werden (über 50 °C), heiß genug, um das Glas zum Bersten zu bringen und ätzende Flüssigkeit verspritzen zu lassen. Wenn Sie jeweils nur einen Esslöffel hinzufügen, bleibt die Temperatur unter Kontrolle.
Beim Auflösen entstehen giftige Dämpfe, die Sie nicht einatmen sollten. Atmen Sie also nicht zu nah am Kolben.
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Salz: Geben Sie 30 Gramm Salz hinzu und rühren Sie um, bis es sich aufgelöst hat. Verwenden Sie jodfreies Salz, das möglichst wenige Zusatzstoffe enthält. Steinsalz, Pökelsalz oder Koscher-Salz sind eine gute Wahl. Das Salz verhindert, dass sich eine Emulsion bildet (Erklärung folgt später).
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Abkühlen: Lassen Sie die Lösung auf Raumtemperatur abkühlen, d. h. die Seitenwände des Gefäßes sollten sich nicht mehr warm anfühlen. Dies dauert in der Regel 2–4 Stunden. Überstürzen Sie nichts. Wenn die Lauge beim Hinzufügen der Rinde noch heiß ist, kann dies die Extraktion erschweren (es lösen sich mehr Pflanzenfette in Ihrem Endprodukt auf). Machen Sie sich keine Sorgen, wenn sich am Boden des Gefäßes etwas Festes absetzt.
Schritt 3: Rinde und Lauge kombinieren
Nun vermischen Sie die Rinde mit der Laugenlösung. Die Lauge wandelt das DMT in seine freie Basenform um und hilft dabei, die Rinde aufzulösen.
Nach dem Vermischen färbt sich die Lösung tiefschwarz. Weiße Streifen sind normal und zeigen an, dass die Lauge mit dem Pflanzenmaterial reagiert.
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Sicherheit geht vor. Tragen Sie weiterhin Handschuhe und eine Schutzbrille, da Sie mit der ätzenden Laugenlösung hantieren werden.
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Geben Sie das MHRB-Pulver in Ihr zweites Gefäß (das verschließbare).
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Gießen Sie die salzige Lauge über die Rinde. Achten Sie darauf, dass nichts verspritzt, da die Lauge ätzend ist. Ein Glastrichter erleichtert das Eingießen.

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Rühren Sie 2 Minuten lang vorsichtig, aber gründlich um. Die Mischung wird sehr dunkel, fast schwarz. Möglicherweise bilden sich weiße Streifen oder Linien. Das ist normal und bedeutet, dass die Lauge mit dem Pflanzenmaterial reagiert.
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Lassen Sie die Mischung 10 Minuten ruhen. Wenn trockene Rinde an die Oberfläche schwimmt, drücken Sie sie wieder nach unten.
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Rühren Sie erneut 2 Minuten lang um.
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Lassen Sie die Mischung weitere 10 Minuten ruhen.
Die Rinde ist nun vollständig behandelt. Das DMT liegt in seiner Freebase Form vor und ist bereit, vom Lösungsmittel aufgenommen zu werden.
Schritt 4: Lösungsmittel hinzufügen und mischen
In diesem Schritt ziehen Sie das DMT aus der Basismischung in das Lösungsmittel. Sie arbeiten im selben Gefäß aus Schritt 3 (dem verschließbaren Gefäß, in dem sich die Rinde und die Lauge befinden).
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Sicherheit geht vor. Sie hantieren mit einem brennbaren Lösungsmittel, das Dämpfe abgeben kann. Stellen Sie sicher, dass sich keine offenen Flammen oder Funken in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes befinden, und arbeiten Sie in einem gut belüfteten Raum.
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Geben Sie 120 ml Heptan oder das gewählte Lösungsmittel in das Gefäß. Es wird als klare Schicht oben auf der dunklen Basismischung schwimmen.
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Verschließen Sie das Gefäß fest (Schraubdeckel zudrehen, Stopfen einsetzen oder verkorken). Bevor Sie das Gefäß umdrehen, prüfen Sie die Dichtung: Drehen Sie es kurz über einem Waschbecken um, um sicherzustellen, dass nichts ausläuft. Dann drehen Sie es vorsichtig einige Male auf den Kopf und wieder zurück und schwenken es für etwa 60 Sekunden. Ziel ist es, das Lösungsmittel so mit der Basismischung in Kontakt zu bringen, dass das DMT in das Lösungsmittel wandern kann.
Schütteln Sie nicht aggressiv. Dies kann eine trübe, milchige Masse (eine sogenannte „Emulsion") erzeugen, die sich nur schwer wieder in saubere Schichten trennen lässt. Sanftes Drehen und Schwenken ist alles, was Sie brauchen.
Falls Sie eine trübe Emulsion erhalten, gibt es Möglichkeiten, diese wieder zu trennen (die „Emulsion zu brechen"):
- Geben Sie etwas mehr Salz zur Lösung und rühren Sie vorsichtig.
- Stellen Sie das Gefäß in ein warmes (nicht kochendes) Wasserbad. Dies beschleunigt den Trennungsprozess. Seien Sie vorsichtig, da dies giftige Dämpfe aus Ihrem Lösungsmittel freisetzen kann.
- Geben Sie etwas mehr Lauge hinzu und rühren Sie vorsichtig.
Zwei saubere Schichten: Das klare Lösungsmittel oben enthält nun das gelöste DMT. Die dunkle Basismischung befindet sich darunter.
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Lassen Sie es 5–10 Minuten stehen, bis sich die Schichten sauber getrennt haben.
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Wiederholen Sie den Schwenk-und-Ruhe-Zyklus mindestens 8-mal. Jeder Durchgang zieht mehr DMT in das Lösungsmittel. Haben Sie Geduld. Dies ist der wichtigste Teil des Prozesses. Dieser Schritt dauert insgesamt etwa 1–2 Stunden.
Nach mehr als 8 Runden des Mischens und Trennens ist die Lösungsmittelschicht nun mit DMT gesättigt.
Schritt 5: Umfüllen des Lösungsmittels in die Gefrierschale
Sie müssen nun das mit DMT angereicherte Lösungsmittel aus dem Extraktionsgefäß in Ihre flache Glasschale (die in den Gefrierschrank kommt) umfüllen.
Saugen Sie die obere Schicht mit Ihrer Pipette vorsichtig ab. Gehen Sie behutsam vor. Lassen Sie lieber ein wenig Lösungsmittel zurück, als etwas von der dunklen Basisflüssigkeit mit aufzusaugen.
Verwendung der Pipette: Drücken Sie den Saugballen oben zusammen, tauchen Sie die Spitze in die klare Lösungsmittelschicht (bleiben Sie deutlich über der dunklen unteren Schicht) und lassen Sie den Ballen langsam los, um die Flüssigkeit aufzusaugen. Arbeiten Sie in mehreren kleinen Durchgängen, anstatt zu versuchen, alles auf einmal zu erwischen.
- Pipettieren Sie die obere Lösungsmittelschicht aus der Basismischung in die flache Glasschale. Achten Sie strikt darauf, keine der dunklen Basisflüssigkeit aufzusaugen. Es ist besser, einen kleinen Rest Lösungsmittel zurückzulassen, als Ihren Auszug zu verunreinigen.
Optional: Wasserwäsche (für ein saubereres Produkt)
Falls Ihre fertigen Kristalle viele klebrige gelbe Rückstände aufweisen, können Sie diesen Schritt bei künftigen Extraktionen um eine Wasserwäsche ergänzen. Für den ersten Versuch empfehlen wir, dies Einfachheit halber zu überspringen.
Die Wäsche entfernt pflanzliche Verunreinigungen aus dem Lösungsmittel. Anstatt direkt in die Gefrierschale zu pipettieren, führen Sie das Lösungsmittel zuerst durch ein Wasserbad:
- Füllen Sie ein Glas oder Becherglas mit lauwarmem Wasser (mindestens so warm wie die Basismischung).
- Pipettieren Sie das Lösungsmittel in das Wasser statt in die Schale. Halten Sie die Pipettenspitze nahe am Boden des Wassers und drücken Sie sie leer.
- Das Wasser kann sich leicht gelb oder orange färben, da sich Verunreinigungen darin lösen. Dies ist der Zweck der Wäsche.
- Pipettieren Sie nun das Lösungsmittel wieder aus dem Wasser in Ihre flache Glasschale. Achten Sie darauf, kein Wasser mit aufzusaugen.
Schritt 6: Einfrieren zur Kristallbildung
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Decken Sie die Schale ab. Wenn Ihre Schale einen Deckel hat, schließen Sie ihn. Andernfalls decken Sie sie mit Frischhaltefolie ab.
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Stellen Sie die Glasschale in den Gefrierschrank.
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Lassen Sie sie dort für 24 Stunden. Ein normaler Küchengefrierschrank (bei etwa -18 °C) ist perfekt. Das DMT kristallisiert am besten, wenn die Schale unbewegt bleibt. Größere Kristalle lassen sich später leichter vom Lösungsmittel trennen.
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Nach 24 Stunden nehmen Sie die Schale heraus und nehmen die Abdeckung ab. Sie sollten weiße oder gelbliche Kristalle am Boden der Schale sehen.
DMT-Kristalle nach der Gefrierfällung. Der Ertrag aus einem einzelnen Durchgang.
Schritt 7: Trocknen und Sammeln der Kristalle
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Gießen Sie das verbliebene flüssige Lösungsmittel vorsichtig ab. Kippen Sie die Schale langsam. Die Kristalle haben sich am Boden abgesetzt und die meisten bleiben an ihrem Platz. Gießen Sie langsam und gleichmäßig. Bewahren Sie das abgegossene Lösungsmittel für spätere Durchgänge auf.
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Lassen Sie die Schale stehen, damit der Rest des Lösungsmittels verdampfen kann. Um den Vorgang zu beschleunigen, können Sie einen Ventilator auf niedriger Stufe verwenden, gerade so viel, dass die Luft zirkuliert. Vermeiden Sie starke Luftzüge, da diese kleine Kristalle wegwehen könnten. Vermeiden Sie Hitze, da diese das DMT schmelzen könnte.
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Planen Sie mindestens 3 Stunden zum Trocknen ein, ideal ist jedoch eine Nacht, um sicherzustellen, dass das gesamte Lösungsmittel vollständig verdampft ist. Die Kristalle sind fertig, wenn sie trocken und pudrig aussehen, ohne sichtbare feuchte Stellen oder Geruch nach Lösungsmittel.
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Schaben Sie die Kristalle von der Schale ab. Die weißen Kristalle sind DMT-Freebase. Schaben Sie sie mit einer kleinen Klinge, z.B. einer Rasierklinge, ab. Informationen zur Lagerung finden Sie im Abschnitt unten.
- Es wird wahrscheinlich eine klebrige gelbe Schicht am Boden oder an den Seiten der Schale geben. Dabei handelt es sich um Öle und Fette aus der Rinde. Vermeiden Sie es, diese zusammen mit dem DMT einzusammeln, da sie Probleme im Vape-Pen verursachen können. Versuchen Sie, die weißen Kristalle ohne die klebrige gelbe Schicht zu nehmen.
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Überprüfen Sie Ihr Produkt. Richtig getrocknete DMT-Kristalle sollten keinen Geruch nach Lösungsmittel haben. Wenn Sie bestätigen möchten, dass es sich tatsächlich um DMT handelt, können Sie ein Reagenztest-Kit (wie das DMT Spot Kit von Bunk Police) verwenden.
(Optional) Schritt 8: Wiederholung (2., 3., 4. Runde)
Ein einzelner Durchgang mit Lösungsmittel holt nicht das gesamte DMT aus der Rinde. Um Ihren Ertrag zu maximieren:
- Geben Sie 120 ml frisches Lösungsmittel zur Basismischung (die sich noch in Ihrem Gefäß aus Schritt 3 befindet).
- Wiederholen Sie die Schritte 4-7: Schwenken und Trennen, optional Waschen, Einfrieren und Trocknen.
- Führen Sie insgesamt mindestens 3 Durchgänge durch. Das meiste DMT kommt in den ersten zwei Durchgängen heraus, aber auch der dritte und vierte erhöhen Ihren Gesamtertrag nochmals.
Typischer Gesamtertrag aus 125 g MHRB: etwa 0,5-1,5 Gramm DMT, abhängig von der Qualität der Rinde. Dies ist genug für einige Behandlungen der Attacken mit DMT.
Lagerung und Reinigung
Lagerung Ihres DMT-Pulvers
Lagern Sie das fertige Pulver in einem kleinen, luftdichten Glasbehälter (z.B. einem Glas mit Schraubdeckel) an einem kühlen, dunklen Ort. Ein Gefrierschrank ist ideal. DMT baut sich langsam ab, wenn es Luft und Licht ausgesetzt ist, aber bei richtiger Lagerung hält es sich Monate bis Jahre.
Lagerung von restlichem Lösungsmittel
Verbliebenes Lösungsmittel (das nach dem Einfrieren abgegossen wurde) kann in einer verschlossenen Glasflasche aufbewahrt und für künftige Extraktionen wiederverwendet werden. Beschriften Sie es deutlich und lagern Sie es an einem kühlen, gut belüfteten Ort fern von Hitzequellen. Lösungsmittel kann mehrmals wiederverwendet werden, bevor es zu verunreinigt ist.
Entsorgung der Basismischung
Nach Ihrem letzten Durchgang haben Sie ein Gefäß mit dunklem, ätzendem Lauge-Rinden-Schlamm. Um diesen sicher zu entsorgen:
- Sicherheit geht vor. Tragen Sie Handschuhe und Schutzbrille.
- Geben Sie langsam Essig zur Mischung, während Sie rühren. Der Essig (eine Säure) neutralisiert die Lauge (eine Base). Die Reaktion erzeugt etwas Hitze, geben Sie den Essig also langsam hinzu.
- Prüfen Sie mit einem pH-Streifen. Geben Sie so lange Essig hinzu und testen Sie, bis der pH-Wert zwischen 6 und 8 liegt (neutral).
- Sieben Sie das Rindenmaterial aus. Das Rindenmaterial kann über den Hausmüll entsorgt werden.
- Die verbleibende Flüssigkeit kann nun sicher mit viel fließendem Wasser in den Abfluss gegossen werden.
Entsorgung von Lösungsmittel, das Sie nicht behalten möchten
Gießen Sie Lösungsmittel niemals in den Abfluss. Gießen Sie es stattdessen in eine flache Schale im Freien (oder in der Nähe eines offenen Fensters) und lassen Sie es vollständig verdampfen. Denken Sie daran: keine offenen Flammen während des Verdampfens.
Wie es weitergeht
Sie haben nun DMT als Freebase (reine Basenform). Gehen Sie zum Leitfaden Vorbereitung Ihres Vape-Pens, um es in Vape-Liquid aufzulösen und Ihren Pen zu befüllen.
Kurzübersicht
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Einkaufsliste
| Artikel | Wichtiges Detail |
|---|---|
| MHRB | 125g, gepulvert oder geschreddert |
| Natriumhydroxid (NaOH) | 110g, Reinheit 99 %+, keine Zusätze |
| Lösungsmittel | 120ml pro Extraktionsrunde. Heptan oder Wundbenzin (Siedepunkt < 100°C; kein Hexan) |
| Salz | 30g |
| Hitzebeständiges Glasgefäß | Für die Laugenherstellung |
| Zweites Glasgefäß | Für die Extraktion, verschließbar |
| Glaspipette | Zum Umfüllen des Lösungsmittels |
| Flache Glasschale | Für das Gefrierfach (Pyrex o.ä.) |
| Küchenwaage + Messbecher | Für Gramm und Milliliter |
| Handschuhe + Schutzbrille | Für den Umgang mit Lauge |
| Essig | Zum Neutralisieren von Lauge |
| pH-Teststreifen | Zur Kontrolle der Neutralisierung |
Schritte (Insgesamt 1 Tag, ~2–3 Stunden aktiv)
- Zerkleinern: 125g MHRB auf Kaffeemühlengröße bringen.
- Lösen: 110g NaOH in 750–800ml kaltem Wasser lösen (immer einen Esslöffel nach dem anderen!), 30g Salz hinzufügen, auf Raumtemperatur abkühlen lassen (2–4 Std.).
- Kombinieren: Rinde und Lauge im verschließbaren Gefäß mischen, 2 Min. rühren, 10 Min. ruhen, 2 Min. rühren, 10 Min. ruhen.
- Extrahieren: 120ml Lösungsmittel zugeben, verschließen, 60 Sek. sanft schwenken, 5–10 Min. ruhen, 8+ Mal wiederholen (1–2 Std.).
- Transfer: Lösungsmittel in Gefrierschale pipettieren (optional: vorher durch warmes Wasser waschen).
- Einfrieren: Schale abdecken, 24 Stunden ungestört einfrieren.
- Trocknen: Kristalle lufttrocknen (~3 Std.), keine offenen Flammen.
- Wiederholen: Schritte 4–7 mindestens 2 weitere Male mit frischem Lösungsmittel durchführen.
- Reinigen: Basis mit Essig neutralisieren (pH 6–8), Rinde aussieben, Flüssigkeit in den Abfluss gießen; restliches Lösungsmittel im Freien verdampfen lassen.
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