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Zurück zu Behandlung einer Cluster-Kopfschmerz-Attacke mit DMT

DMT zu Hause selbst extrahieren

Alles, was Sie wissen müssen, um DMT sicher aus der Wurzelrinde von Mimosa hostilis zu Hause zu extrahieren.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

DMT kommt natürlicherweise in bestimmten Pflanzen vor. Sie können es mit einfacher Chemie selbst extrahieren. Diese Seite behandelt die Extraktion aus der Wurzelrinde des Mimosa Hostilis-Baumes (auch als MHRB oder Mimosa tenuiflora bezeichnet). Die Rinde ist online erhältlich und wird häufig als natürlicher Farbstoff verkauft. Der rechtliche Status variiert, prüfen Sie Ihre lokalen Gesetze vor dem Kauf.

Was Sie erwartet: Der Prozess dauert von Anfang bis Ende etwa einen Tag. Die meiste Zeit nimmt das Warten (Abkühlen, Einfrieren) ein, mit etwa 2–3 Stunden aktiver Arbeit über den Tag verteilt. Es handelt sich um einfache „Küchenchemie": Sie benötigen weder ein Labor noch ein Chemiestudium oder besondere Vorkenntnisse.

Falls Sie noch nie mit Chemikalien wie Natriumhydroxid und Lösungsmitteln gearbeitet haben, ist es völlig normal, nervös zu sein. Das ist sogar gut, denn es bedeutet, dass Sie vorsichtig sein werden. Diese Chemikalien werden routinemäßig im Haushalt zur Seifenherstellung oder Reinigung verwendet. Solange Sie die folgenden Sicherheitsvorkehrungen befolgen, ist das Risiko sehr gering.

Das Ergebnis: Je nach Qualität der Rinde und Effizienz der Extraktion gewinnen Sie aus 125 Gramm Rinde etwa 0,5–1,5 Gramm DMT-Pulver. Bei der ersten Anwendung liegt der Ertrag oft am unteren Ende der Spanne. Bei einer Mischung von 1 g DMT auf 3 ml Vape-Liquid reicht dies aus, um etwa 1–5 Standard-Kartuschen (1 ml) zu befüllen. Diese Angaben gelten für die Standardmenge von 125 g. Siehe Zutatenmengen weiter unten, um das Rezept an Ihre Charge anzupassen. Sobald Sie das Pulver haben, fahren Sie mit der Seite Vorbereitung Ihres DMT-Vape-Pens fort.


Vor Beginn: Sicherheit

Dieser Prozess beinhaltet zwei Chemikalien, die Vorsicht erfordern: Ätznatron (Natriumhydroxid), das stark ätzend ist (Verbrennungen verursachen kann), und ein organisches Lösungsmittel (wie Heptan), das leicht entzündlich ist. Beides ist bei sachgemäßer Handhabung nicht gefährlich, aber das Ignorieren der Vorsichtsmaßnahmen kann zu Verätzungen oder Bränden führen.

  • Ätznatron verätzt Haut und Augen bei Kontakt. Es schmerzt möglicherweise nicht sofort, kann aber mit der Zeit tief in das Gewebe eindringen.
    • Bei Hautkontakt: Sofort mit lauwarmem, fließendem Wasser abspülen. Kontaminierte Kleidung entfernen und ihre Haut mindestens 15 Minuten lang weiter waschen.
    • Bei Augenkontakt: Sofort mit lauwarmem, fließendem Wasser spülen. Kontaktlinsen entfernen. Augenlider offen halten und das Auge rollen, damit das Wasser alle Bereiche erreicht. Notruf rufen. (Siehe auch AOK: Erste Hilfe bei Verätzungen der Haut oder Augen)
  • Ätznatron reagiert stark mit Wasser. Wenn es zu Wasser hinzugefügt wird, wird die Mischung sehr heiß und setzt Dämpfe frei.
    • Geben Sie immer das Ätznatron zum Wasser, niemals umgekehrt. So stellen Sie sicher, dass die Reaktion schrittweise erfolgt.
    • Verwenden Sie ein hitzebeständiges Glasgefäß (um Platzen zu vermeiden), idealerweise mit einer schmalen Öffnung (um Spritzer zu vermeiden). Ein hitzebeständiger Erlenmeyerkolben wird empfohlen.
    • Die Lösung setzt kurzzeitig toxische Dämpfe frei. Arbeiten Sie in einem gut belüfteten Raum.
  • Tragen Sie Handschuhe und Augenschutz. Gummihandschuhe (wie solche zum Geschirrspülen) sind geeignet. Als Augenschutz werden geschlossene Chemikalienschutzbrillen (die eng am Gesicht anliegen) dringend empfohlen. Ätznatron kann an den Rändern normaler Schutzbrillen vorbeispritzen und bleibende Augenschäden verursachen.
  • Das organische Lösungsmittel ist brennbar. In Ihrem Arbeitsbereich dürfen keine offenen Flammen oder Funken auftreten, solange das Lösungsmittel offen steht oder trocknet.

Sicherheitsausrüstung für die DMT-Extraktion zuhause: Handschuhe, geschlossene Schutzbrille und gut belüfteter Arbeitsbereich mit offenem Fenster. Bevor Sie beginnen: Stellen Sie sicher, dass Sie Handschuhe, eine Schutzbrille und ein hitzebeständiges Glasgefäß haben und in einem gut belüfteten Raum arbeiten.


Einkaufsliste

Sie benötigen etwa zehn Artikel. Die meisten sind Standard-Haushalts- oder Laborbedarfe, die online oder im Baumarkt erhältlich sind.

ArtikelWorauf zu achten istHinweise
Mimosa Hostilis Wurzelrinde (MHRB)125 Gramm oder mehr. Erhältlich als feines Pulver (direkt verwendbar) oder geschnitten.Online erhältlich, oft als Textilfarbstoff. Wenn Sie geschnittene Rinde kaufen, müssen Sie diese selbst mahlen, z.B. mit einer Kaffeemühle. Rechtlicher Hinweis: In einigen Ländern legal, der Import kann jedoch beschränkt sein.
Natriumhydroxid (NaOH)Reinheit 99%+, 1 kg BeutelAuch „Ätznatron" oder „kaustisches Soda" genannt. Oft als Abflussreiniger verkauft. Sicherstellen, dass es reines NaOH ohne Zusätze ist.
Lösungsmittel1-Liter-Flasche, idealerweise reines n-Heptan.n-Heptan ist möglicherweise schwer zu bekommen oder teuer. Siehe Wahl des Lösungsmittels unten für Alternativen.
Salz30 Gramm Salz.Jodfreies Salz ohne Zusätze. Steinsalz, Pökelsalz oder Siedesalz eignen sich gut.
Hitzebeständiges GlasgefäßErlenmeyerkolben (1L) oder Borosilikatglas-FlascheEin Erlenmeyerkolben ist ein kegelförmiger Kolben mit schmalem Hals. Die schmale Öffnung verhindert, dass Lauge verspritzt. Er muss aus hitzebeständigem (Borosilikat-)Glas bestehen: dem Material, das für Pyrex-Glas und Laborgeräte verwendet wird. Suchen Sie nach „Erlenmeyerkolben" oder „Borosilikatkolben".
Zweites Glasgefäß (verschließbar)Erlenmeyerkolben (1L) mit Stopfen oder großes EinmachglasHier findet die Extraktion statt. Der Deckel darf nicht aus Metall sein (Reaktionsgefahr mit Lauge). Sie müssen das Gefäß während des Mischens auf den Kopf stellen. Ein großes Mason-Jar mit Glasdeckel ist gut geeignet. Ein schmaler Hals (z.B. ein Erlenmeyerkolben) erleichtert das Pipettieren.
Glaspipette20 ml VolumenZum Überführen der Lösungsmittelschicht.
Flache GlasschalePyrex-Auflaufform oder ähnlichesZum Ausgefrieren. Muss in Ihren Gefrierschrank passen. Wählen Sie eine große Schüssel, am besten mit Deckel.
GlastrichterPassend für die GefäßeZum Einfüllen der Rinde in das Gefäß und zum sicheren Einfüllen der Lauge auf die Rinde.
GlasrührstabSie können auch eine zusätzliche Glaspipette zum Umrühren verwenden.
KüchenwaageGramm-Anzeige (1g Präzision reicht hier)Zum Abwiegen von Rinde, NaOH und Salz. Jede digitale Küchenwaage ist dafür geeignet, aber beachten Sie, dass Sie eine Präzisionswaage (mit einer Genauigkeit von 0,01 Gramm) benötigen, um DMT in Ihren Vape-Pen zu geben.
MessbecherZum Abmessen von Wasser und Lösungsmitteln. Ein gewöhnlicher Küchenmessbecher reicht aus (240 ml). Sie können Flüssigkeiten auch mit der Waage abmessen (1 g ≈ 1 ml).

Wahl des Lösungsmittels

Sie können reines n-Heptan oder andere Lösungsmittel wählen, die drei Kriterien erfüllen:

  1. Unpolar: Es löst DMT und mischt sich nicht mit Wasser (genau wie Öl).
  2. Verdampft bei Raumtemperatur: Siedepunkt unter 100°C.
  3. Nicht toxisch: Vermeiden Sie Hexan (Nervengift). Prüfen Sie immer die Toxizität des gekauften Mittels.

Verfügbarkeit: Reines n-Heptan finden Sie am einfachsten online. Wenn Sie keines finden oder eine günstigere Alternative bevorzugen, können Sie einfach in einen Bau- oder Heimwerkermarkt gehen und in der Abteilung für Reinigungsmittel oder Farbverdünner suchen. Lesen Sie die chemische Zusammensetzung auf dem Etikett und wählen Sie ein Produkt, dessen Inhaltsstoffe von leichten Alkanen dominiert werden: Namen wie Heptan, Oktan oder Beschreibungen wie „aliphatische Kohlenwasserstoffe C6–C8". Achten Sie darauf, dass keiner der Inhaltsstoffe polar ist: Das heißt, keiner sollte Sauerstoff-Atome enthalten.

Außerdem benötigen Sie (aus dem Haushalt)

  • Einen Gefrierschrank mit Platz für die Glasschale
  • Kaltes Wasser (Leitungswasser reicht aus)
  • Eine Flasche Essig (zum Neutralisieren der Grundmischung während der Reinigung. Siehe Abschnitt Entsorgung)
  • Gummihandschuhe und eine geschlossene Chemikalienschutzbrille
  • Eine Rasierklinge (zum Abkratzen von DMT-Kristallen)
  • pH-Teststreifen (zum Überprüfen der Neutralisierung während der Reinigung. Erhältlich in Apotheken oder Zoohandlungen für ca. 5 €)

Zutatenmengen

Verwenden Sie diesen Rechner, um das Rezept an Ihre Charge anzupassen. Die im weiteren Verlauf des Kapitels verwendeten Mengen werden entsprechend automatisch angepasst.

Passen Sie die MHRB-Menge an, um alle Mengen auf Ihre Charge zu skalieren. Die Zahlen im gesamten Leitfaden werden entsprechend angepasst.

Gramm
NaOH (Ätznatron)
110 g
Wasser
750–800 ml
Salz
30 g
Lösungsmittel (pro Durchgang)
120 ml× mindestens 3 Durchgänge
Geschätzter DMT-Ertrag
0,5–1,5 g
Geschätzte Vape-Kartuschen (je 1 ml)
1–5

Zeiten, Temperaturen und Anzahl der Durchgänge ändern sich nicht mit der Chargengröße.


Überblick: Was passiert hier eigentlich?

Hier der Prozess in zugänglicher Sprache. Das Verständnis der Logik macht den Prozess sicherer.

Funktionsweise der DMT-Extraktion: vier Phasen: (1) Rinde in Lauge einweichen, DMT in Freebase umwandeln, (2) Lösungsmittel hinzufügen, DMT wandert in Lösungsmittelschicht, (3) Lösungsmittel im Gefrierschrank, Kristalle bilden sich, (4) Kristalle getrocknet zu reinem DMT-Pulver Die vier Phasen der Extraktion: DMT in Freebase umwandeln, in Lösungsmittel ziehen, ausfrieren und trocknen.

  1. DMT in Freebase (reine Basenform) umwandeln: In der Rinde liegt DMT in einer Form vor, die sich in Wasser, aber nicht in Lösungsmitteln löst. Die Lauge (eine starke Base) wandelt es in seine „Freebase"-Form um: Das ist genau die Form, die sich gut in unserem Lösungsmittel und in der E-Liquid-Flüssigkeit löst. Die Lauge hilft außerdem dabei, die Rinde aufzuspalten, wodurch mehr DMT in die Lösung freigesetzt wird. Sie müssen die Chemie nicht verstehen; es reicht zu wissen, dass dieser Schritt das DMT in die richtige Form zum Verdampfen umwandelt.
  2. DMT ins Lösungsmittel ziehen: Man gibt ein unpolares Lösungsmittel (z.B. n-Heptan) auf die Laugenmischung und dreht das Gefäß vorsichtig ein paar Mal auf den Kopf und wieder zurück. „Unpolar" bedeutet lediglich, dass sich das Lösungsmittel nicht mit Wasser vermischt (genau wie Öl). DMT löst sich jedoch in dem Lösungsmittel. Daher wandert das DMT aus der wässrigen Mischung in die obenauf schwimmende Lösungsmittelschicht.
  3. Transfer und Einfrieren: Mit einer Pipette geben Sie das mit DMT versetzte Lösungsmittel in eine Glasschale. Achten Sie dabei darauf, dass keine Lauge mitübertragen wird. Wenn Sie das Lösungsmittel in den Gefrierschrank stellen, bleibt das DMT nicht länger gelöst. Es kristallisiert als weißer oder gelblicher Feststoff am Boden der Schale aus.
  4. Trocknen: Sie gießen das Lösungsmittel ab. Zurück bleibt reines DMT-Pulver.

Schritt-für-Schritt-Protokoll

Schritt 1: Rinde vorbereiten

Falls Ihr MHRB noch kein feines Pulver ist, zerkleinern oder zermahlen Sie es so fein wie möglich. Ideal sind Stücke, die etwa so groß wie Kaffeesatz oder noch kleiner sind. Eine Kaffeemühle, ein Mixer oder eine Kräutermühle eignen sich gut dafür. Machen Sie sich keine Sorgen, dass es vollkommen gleichmäßig sein muss. Einige Fasern und kleine Stückchen sind völlig normal. Diese werden sich weiter auflösen, sobald sie in der Laugenlösung sind.

Wiegen Sie 125 g fein gemahlenes MHRB ab.

Schritt 2: Die salzhaltige Lauge ansetzen

Benötigte Zeit: Etwa 15 Minuten aktive Arbeit, anschließend mehrere Stunden Abkühlzeit.

In diesem Schritt wird die Laugenlösung hergestellt, die das DMT in die freie Base umwandelt: die Form, die sich in unserem Lösungsmittel löst.

Gib das Natriumhydroxid (NaOH) in kleinen Portionen ins Wasser. Gib niemals Wasser zum NaOH: Das kann zu einer heftigen, spritzenden Reaktion führen.

Lauge ansetzen: NaOH wird löffelweise in Wasser in einem Erlenmeyerkolben gegeben

  1. Sicherheit geht vor. Handschuhe und Schutzbrille anziehen. Raum lüften.

  2. Abwiegen: 110 g NaOH in ein Glasgefäß (z.B. ein Wasserglas) geben.

  3. Wasser: 750–800 ml kaltes Wasser in das hitzebeständige Gefäß füllen.

  4. NaOH hinzufügen: Geben Sie das NaOH esslöffelweise zum Wasser dazu. Rühren Sie vorsichtig und warten Sie, bis das Wasser wieder klar ist, bevor Sie den nächsten Löffel hinzufügen (typischerweise 30 Sekunden bis eine Minute).

    Das Auflösen von NaOH in Wasser setzt viel Wärme frei. Wenn Sie alles auf einmal hineingeben, kann die Lösung gefährlich heiß werden (über 50 °C), heiß genug, um das Glas zum Bersten zu bringen und ätzende Flüssigkeit verspritzen zu lassen. Wenn Sie jeweils nur einen Esslöffel hinzufügen, bleibt die Temperatur unter Kontrolle.

    Beim Auflösen entstehen giftige Dämpfe, die Sie nicht einatmen sollten. Atmen Sie also nicht zu nah am Kolben.

  5. Salz: Geben Sie 30 g Salz hinzu und rühren Sie um, bis es sich aufgelöst hat. Verwenden Sie jodfreies Salz, das möglichst wenige Zusatzstoffe enthält. Steinsalz, Pökelsalz oder Koscher-Salz sind eine gute Wahl. Das Salz verhindert, dass sich eine Emulsion bildet (Erklärung folgt später).

  6. Abkühlen: Lassen Sie die Lösung auf Raumtemperatur abkühlen, d. h. die Seitenwände des Gefäßes sollten sich nicht mehr warm anfühlen. Dies dauert in der Regel 2–4 Stunden. Überstürzen Sie nichts. Wenn die Lauge beim Hinzufügen der Rinde noch heiß ist, kann dies die Extraktion erschweren (es lösen sich mehr Pflanzenfette in Ihrem Endprodukt auf). Wenn sich am Boden des Gefäßes etwas Festes absetzt, rühren Sie die Flüssigkeit um (ohne sie zu verspritzen). Falls Sie keinen Glasrührstab haben, verwenden Sie Ihre Glaspipette. Spülen Sie diese anschließend gründlich unter fließendem Leitungswasser ab.

Schritt 3: Rinde und Lauge kombinieren

Nun vermischen Sie die Rinde mit der Laugenlösung. Die Lauge wandelt das DMT in seine freie Basenform um und hilft dabei, die Rinde aufzulösen.

Nach dem Vermischen färbt sich die Lösung tiefschwarz. Weiße Streifen sind normal und zeigen an, dass die Lauge mit dem Pflanzenmaterial reagiert.

  1. Sicherheit geht vor. Tragen Sie weiterhin Handschuhe und eine Schutzbrille, da Sie mit der ätzenden Laugenlösung hantieren werden.

  2. Geben Sie das MHRB-Pulver in Ihr zweites Gefäß (das verschließbare).

  3. Gießen Sie die salzige Lauge über die Rinde. Achten Sie darauf, dass nichts verspritzt, da die Lauge ätzend ist. Ein Glastrichter erleichtert das Eingießen.

Dunkle schwarze Mischung im Gefäß mit sichtbaren weißen Streifen

  1. Rühren Sie 2 Minuten lang vorsichtig, aber gründlich um. Die Mischung wird sehr dunkel, fast schwarz. Möglicherweise bilden sich weiße Streifen oder Linien. Das ist normal und bedeutet, dass die Lauge mit dem Pflanzenmaterial reagiert.

  2. Lassen Sie die Mischung 10 Minuten ruhen. Wenn trockene Rinde an die Oberfläche schwimmt, drücken Sie sie wieder nach unten.

  3. Rühren Sie erneut 2 Minuten lang um.

  4. Lassen Sie die Mischung weitere 10 Minuten ruhen.

Die Rinde ist nun vollständig behandelt. Das DMT liegt in seiner Freebase Form vor und ist bereit, vom Lösungsmittel aufgenommen zu werden.

Schritt 4: Lösungsmittel hinzufügen und mischen

In diesem Schritt ziehen Sie das DMT aus der Basismischung in das Lösungsmittel. Sie arbeiten im selben Gefäß aus Schritt 3 (dem verschließbaren Gefäß, in dem sich die Rinde und die Lauge befinden).

  1. Sicherheit geht vor. Sie hantieren mit einem brennbaren Lösungsmittel, das Dämpfe abgeben kann. Stellen Sie sicher, dass sich keine offenen Flammen oder Funken in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes befinden, und arbeiten Sie in einem gut belüfteten Raum.

  2. Geben Sie 120 ml Heptan oder das gewählte Lösungsmittel in das Gefäß. Es wird als klare Schicht oben auf der dunklen Basismischung schwimmen.

  3. Verschließen Sie das Gefäß fest (Schraubdeckel zudrehen, Stopfen einsetzen oder verkorken). Bevor Sie das Gefäß umdrehen, prüfen Sie die Dichtung: Drehen Sie es kurz über einem Waschbecken um, um sicherzustellen, dass nichts ausläuft. Drehen Sie es dann etwa 10-mal auf den Kopf und wieder zurück. Ein leichtes Schütteln ist auch in Ordnung. Ziel ist es, das Lösungsmittel so mit der Basismischung in Kontakt zu bringen, dass das DMT in das Lösungsmittel wandern kann.

    Falls Sie eine trübe Masse erhalten (eine sogenannte „Emulsion"), lassen Sie sie ruhen. Wenn sie sich nach einer Stunde nicht in zwei klare Schichten trennt, können Sie Folgendes versuchen, um sie zu brechen:

    • Geben Sie etwas mehr Salz zur Lösung, schütteln Sie vorsichtig und warten Sie.

    • Stellen Sie das Gefäß in ein warmes (nicht kochendes) Wasserbad. Dies beschleunigt den Trennungsprozess. Seien Sie vorsichtig, da dies giftige Dämpfe aus Ihrem Lösungsmittel freisetzen kann.

    • Geben Sie etwas Lauge (in fester Form) hinzu, schütteln Sie vorsichtig und warten Sie.

    • Geben Sie etwas mehr Salz zur Lösung und rühren Sie vorsichtig.

    • Stellen Sie das Gefäß in ein warmes (nicht kochendes) Wasserbad. Dies beschleunigt den Trennungsprozess. Seien Sie vorsichtig, da dies giftige Dämpfe aus Ihrem Lösungsmittel freisetzen kann.

    • Geben Sie etwas mehr Lauge hinzu und rühren Sie vorsichtig.

Lösungsmitteltrennung: Gefäß mit zwei deutlichen Schichten, klares Lösungsmittel oben, dunkle Basis unten, mit Pfeil der anzeigt, dass DMT in der Lösungsmittelschicht ist Zwei saubere Schichten: Das klare Lösungsmittel oben enthält nun das gelöste DMT. Die dunkle Basismischung befindet sich darunter.

  1. Lassen Sie es 5–10 Minuten stehen, bis sich die Schichten sauber getrennt haben.

  2. Wiederholen Sie den Umkehr-und-Ruhe-Zyklus etwa 8-mal. Jeder Durchgang zieht mehr DMT in das Lösungsmittel. Dieser Schritt dauert insgesamt etwa 1–2 Stunden.

Nach mehr als 8 Runden des Mischens und Trennens ist die Lösungsmittelschicht nun mit DMT gesättigt.


Schritt 5: Umfüllen des Lösungsmittels in die Gefrierschale

Sie müssen nun das mit DMT angereicherte Lösungsmittel aus dem Extraktionsgefäß in Ihre flache Glasschale (die in den Gefrierschrank kommt) umfüllen.

Pipettieren des Lösungsmittels: Hände mit Glaspipette, die vorsichtig die obere Schicht entnehmen Saugen Sie die obere Schicht mit Ihrer Pipette vorsichtig ab. Gehen Sie behutsam vor. Lassen Sie lieber ein wenig Lösungsmittel zurück, als etwas von der dunklen Basisflüssigkeit mit aufzusaugen.

Verwendung der Pipette: Drücken Sie den Saugballen oben zusammen, tauchen Sie die Spitze in die klare Lösungsmittelschicht (bleiben Sie deutlich über der dunklen unteren Schicht) und lassen Sie den Ballen langsam los, um die Flüssigkeit aufzusaugen. Arbeiten Sie in mehreren kleinen Durchgängen, anstatt zu versuchen, alles auf einmal zu erwischen.

  1. Pipettieren Sie die obere Lösungsmittelschicht aus der Basismischung in die flache Glasschale. Achten Sie strikt darauf, keine der dunklen Basisflüssigkeit aufzusaugen. Es ist besser, einen kleinen Rest Lösungsmittel zurückzulassen, als Ihren Auszug zu verunreinigen.

    Falls Sie versehentlich etwas Lauge mit aufpipettieren, kein Grund zur Panik. Führen Sie einfach die unten beschriebene optionale Wasserwäsche durch: Sie zieht die Lauge wieder aus dem Lösungsmittel, und Sie können normal weitermachen.

Optional: Wasserwäsche (für ein saubereres Produkt oder falls Sie versehentlich etwas Lauge aufpipettiert haben)

Falls Ihre fertigen Kristalle viele klebrige gelbe Rückstände aufweisen, können Sie diesen Schritt bei künftigen Extraktionen um eine Wasserwäsche ergänzen.

Die Wäsche entfernt pflanzliche Verunreinigungen aus dem Lösungsmittel. Anstatt direkt in die Gefrierschale zu pipettieren, führen Sie das Lösungsmittel zuerst durch ein Wasserbad:

  1. Füllen Sie ein Glas oder Becherglas mit lauwarmem Wasser.
  2. Pipettieren Sie das Lösungsmittel in das Wasser statt in die Schale. Halten Sie die Pipettenspitze nahe am Boden des Wassers und drücken Sie sie leer.
  3. Das Wasser kann sich leicht gelb oder dunkel färben, da sich Verunreinigungen oder Laugenrückstände darin lösen. Dies ist der Zweck der Wäsche.
  4. Pipettieren Sie nun das Lösungsmittel wieder aus dem Wasser in Ihre flache Glasschale. Achten Sie darauf, kein Wasser mit aufzusaugen.

Schritt 6: Einfrieren zur Kristallbildung

  1. Decken Sie die Schale ab. Wenn Ihre Schale einen Deckel hat, schließen Sie ihn. Andernfalls decken Sie sie mit Frischhaltefolie ab.

  2. Stellen Sie die Glasschale in den Gefrierschrank.

  3. Lassen Sie sie dort für 24 Stunden. Ein normaler Küchengefrierschrank (bei etwa -18 °C) ist perfekt. Das DMT kristallisiert am besten, wenn die Schale unbewegt bleibt. Größere Kristalle lassen sich später leichter vom Lösungsmittel trennen.

  4. Nach 24 Stunden nehmen Sie die Schale heraus und nehmen die Abdeckung ab. Sie sollten weiße oder gelbliche Kristalle am Boden der Schale sehen.

Gefrierfällungsergebnis: Glasschale mit weißen und gelblichen Kristallen am Boden DMT-Kristalle nach der Gefrierfällung. Der Ertrag aus einem einzelnen Durchgang.


Schritt 7: Trocknen und Sammeln der Kristalle

  1. Gießen Sie das verbliebene flüssige Lösungsmittel vorsichtig ab. Kippen Sie die Schale langsam. Die Kristalle haben sich am Boden abgesetzt und die meisten bleiben an ihrem Platz. Gießen Sie langsam und gleichmäßig. Bewahren Sie das abgegossene Lösungsmittel für spätere Durchgänge auf.

  2. Lassen Sie die Schale stehen, damit der Rest des Lösungsmittels verdampfen kann. Um den Vorgang zu beschleunigen, können Sie einen Ventilator auf niedriger Stufe verwenden, gerade so viel, dass die Luft zirkuliert. Vermeiden Sie starke Luftzüge, da diese kleine Kristalle wegwehen könnten. Vermeiden Sie Hitze, da diese das DMT schmelzen könnte.

  3. Planen Sie mindestens 3 Stunden zum Trocknen ein, ideal ist jedoch eine Nacht, um sicherzustellen, dass das gesamte Lösungsmittel vollständig verdampft ist. Die Kristalle sind fertig, wenn sie trocken und pudrig aussehen, ohne sichtbare feuchte Stellen oder Geruch nach Lösungsmittel.

  4. Schaben Sie die Kristalle von der Schale ab. Die weißen Kristalle sind DMT-Freebase. Schaben Sie sie mit einer kleinen Klinge, z.B. einer Rasierklinge, ab. Informationen zur Lagerung finden Sie im Abschnitt unten.

    • Es wird wahrscheinlich eine klebrige gelbe Schicht am Boden oder an den Seiten der Schale geben. Dabei handelt es sich um Öle und Fette aus der Rinde. Vermeiden Sie es, diese zusammen mit dem DMT einzusammeln, da sie Probleme im Vape-Pen verursachen können. Versuchen Sie, die weißen Kristalle ohne die klebrige gelbe Schicht zu nehmen.
  5. Überprüfen Sie Ihr Produkt. Richtig getrocknete DMT-Kristalle sollten keinen Geruch nach Lösungsmittel haben. Wenn Sie bestätigen möchten, dass es sich tatsächlich um DMT handelt, können Sie ein Reagenztest-Kit (wie das DMT Spot Kit von Bunk Police) verwenden.

(Optional) Schritt 8: Wiederholung (2., 3., 4. Runde)

Ein einzelner Durchgang mit Lösungsmittel holt nicht das gesamte DMT aus der Rinde. Um Ihren Ertrag zu maximieren:

  1. Geben Sie 120 ml frisches Lösungsmittel zur Basismischung (die sich noch in Ihrem Gefäß aus Schritt 3 befindet).
  2. Wiederholen Sie die Schritte 4-7: Umkehren und Trennen, optional Waschen, Einfrieren und Trocknen.
  3. Führen Sie idealerweise mindestens zwei zusätzliche Durchgänge durch, um den Ertrag zu maximieren.

Typischer Gesamtertrag aus 125 g MHRB: etwa 0,5–1,5 g DMT, abhängig von der Qualität der Rinde. Dies ist genug für einige Behandlungen der Attacken mit DMT.


Lagerung und Reinigung

Lagerung Ihres DMT-Pulvers

Lagern Sie das fertige Pulver in einem kleinen, luftdichten Glasbehälter (z.B. einem Glas mit Schraubdeckel) an einem kühlen, dunklen Ort. Ein Gefrierschrank ist ideal. DMT baut sich langsam ab, wenn es Luft und Licht ausgesetzt ist, aber bei richtiger Lagerung hält es sich Monate bis Jahre.

Manche Anwender bereiten lieber Ersatzkartuschen im Voraus vor und bewahren sie im Gefrierschrank auf, um sie bei Bedarf griffbereit zu haben.

Lagerung von restlichem Lösungsmittel

Verbliebenes Lösungsmittel (das nach dem Einfrieren abgegossen wurde) kann in einer verschlossenen Glasflasche aufbewahrt und für künftige Extraktionen wiederverwendet werden. Beschriften Sie es deutlich und lagern Sie es an einem kühlen, gut belüfteten Ort fern von Hitzequellen. Lösungsmittel kann mehrmals wiederverwendet werden, bevor es zu verunreinigt ist.

Entsorgung der Basismischung

Nach Ihrem letzten Durchgang haben Sie ein Gefäß mit dunklem, ätzendem Lauge-Rinden-Schlamm. Um diesen sicher zu entsorgen:

  1. Sicherheit geht vor. Tragen Sie Handschuhe und Schutzbrille.
  2. Geben Sie langsam Essig zur Mischung, während Sie rühren. Der Essig (eine Säure) neutralisiert die Lauge (eine Base). Die Reaktion erzeugt etwas Hitze, geben Sie den Essig also langsam hinzu.
  3. Prüfen Sie mit einem pH-Streifen. Geben Sie so lange Essig hinzu und testen Sie, bis der pH-Wert zwischen 6 und 8 liegt (neutral).
  4. Sieben Sie das Rindenmaterial aus. Das Rindenmaterial kann über den Hausmüll entsorgt werden.
  5. Die verbleibende Flüssigkeit kann nun sicher mit viel fließendem Wasser in den Abfluss gegossen werden.

Entsorgung von Lösungsmittel, das Sie nicht behalten möchten

Gießen Sie Lösungsmittel niemals in den Abfluss. Gießen Sie es stattdessen in eine flache Schale im Freien (oder in der Nähe eines offenen Fensters) und lassen Sie es vollständig verdampfen. Denken Sie daran: keine offenen Flammen während des Verdampfens.


Wie es weitergeht

Sie haben nun DMT als Freebase (reine Basenform). Gehen Sie zum Leitfaden Vorbereitung Ihres Vape-Pens, um es in Vape-Liquid aufzulösen und Ihren Pen zu befüllen.


Kurzübersicht

Machen Sie einen Screenshot dieses Abschnitts für schnellen Zugriff.

Einkaufsliste

ArtikelWichtiges Detail
MHRB125 g, gepulvert oder geschreddert
Natriumhydroxid (NaOH)110 g, Reinheit 99 %+, keine Zusätze
Lösungsmittel120 ml pro Extraktionsrunde. n-Heptan oder ein anderes unpolares Lösungsmittel.
Salz30 g
Hitzebeständiges GlasgefäßFür die Laugenherstellung
Zweites GlasgefäßFür die Extraktion, verschließbar
GlaspipetteZum Umfüllen des Lösungsmittels
Flache GlasschaleFür das Gefrierfach (Pyrex o.ä.)
Küchenwaage + MessbecherFür Gramm und Milliliter
Handschuhe + SchutzbrilleFür den Umgang mit Lauge
EssigZum Neutralisieren von Lauge
pH-TeststreifenZur Kontrolle der Neutralisierung

Schritte (Insgesamt 1 Tag, ~2–3 Stunden aktiv)

  1. Zerkleinern: 125 g MHRB auf Kaffeemühlengröße bringen.
  2. Lösen: 110 g NaOH in 750–800 ml kaltem Wasser lösen (immer einen Esslöffel nach dem anderen!), 30 g Salz hinzufügen, auf Raumtemperatur abkühlen lassen (2–4 Std.).
  3. Kombinieren: Rinde und Lauge im verschließbaren Gefäß mischen, 2 Min. rühren, 10 Min. ruhen, 2 Min. rühren, 10 Min. ruhen.
  4. Extrahieren: 120 ml Lösungsmittel zugeben, verschließen, ~10-mal umkehren (leichtes Schütteln auch in Ordnung), 5–10 Min. ruhen, 8+ Mal wiederholen (1–2 Std.).
  5. Transfer: Lösungsmittel in Gefrierschale pipettieren (optional: vorher durch warmes Wasser waschen).
  6. Einfrieren: Schale abdecken, 24 Stunden ungestört einfrieren.
  7. Trocknen: Kristalle lufttrocknen (~3 Std.), keine offenen Flammen.
  8. Wiederholen: Schritte 4–7 mindestens 2 weitere Male mit frischem Lösungsmittel durchführen.
  9. Reinigen: Basis mit Essig neutralisieren (pH 6–8), Rinde aussieben, Flüssigkeit in den Abfluss gießen; restliches Lösungsmittel im Freien verdampfen lassen.

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